Vorwürfe und Fakten zur E-Zigarette

E-Zigarette Vorwürfe Kritik

Die E-Zigarette ist eine Neuheit auf dem Markt und schon ihr Name lässt bei vielen Menschen die Alarmglocken klingen: Sie hören nur „Zigarette“ und denken an all die negativen Aspekte des Tabakrauchens: Krebs, gelbe Zähne, ein teurer Preis. Dazu kommt noch die Angst vor neuen Dingen: Der Inhaltsstoff Propylenglykol, auch als 1,2-Propandiol bekannt, wird als noch nicht ausreichend getestet angesehen und auch der allgemeine Mangel an wissenschaftlichen Studien über die E-Zigarette scheint für manche Menschen Anlass genug zu sein, um das Schlimmste anzunehmen. Doch diese Vorurteile erweisen sich bei näherem Hinsehen als schlichtweg falsch.

1. Elektronische Zigarette wie Tabakzigarette

Der erste Kritikpunkt an der elektrischen Zigarette bezieht sich auf den Effekt auf den Körper. Die elektrische Zigarette sei der normalen Zigarette ähnlich und verursache daher Krebs. Dies ist eine unbegründete Behauptung, da die Elektro-Zigarette keinen Tabak enthält und auch nichts verbrennt. Stattdessen verdampft die Aromaflüssigkeit im Depot der elektrischen Zigarette nur. Dieser Dampf ist unbedenklich für die Gesundheit und verursacht keinen Krebs. Enthält der Dampf aber Nikotin muss man sich im Klaren darüber sein, dass es sich hierbei um ein Nervengift handelt.

2. Elektrische Zigarette ist teuer

Das zweite Vorurteil gegenüber dem elektrischen Rauchen bezieht sich auf den Preis dieses Vergnügens. Allein die Starter-Sets kosteten ja schon über 35 Euro, so der Vorwurf. Doch man muss diesen Betrag als Anfangsinvestition sehen:

Das normale Rauchen ist zwar für Raucher, die nur sehr selten rauchen, billiger, doch schon ab einem Zigarettenkonsum von einer Schachtel pro Woche ist die elektronische Zigarette billiger. Das liegt zum einen an den Steuern, die man für Tabakzigaretten bezahlen muss, die aber bei der E-Zigarette nicht anfallen. Zum anderen ist der Akku bzw. das Anfangs-Set der teure Teil der elektronischen Zigarette. Beim Auffüllen des Depots, dem Auswechseln des Cartomizers und dem Tauschen der Verschleißteile entsteht nur noch ein verhältnismäßig geringer Betrag.

3. Wissenschaftliche Untersuchungen zur E-Zigarette fehlen

Die dritte Behauptung, die sich gegen die Alternative zur Tabakzigarette richtet, stellt die wissenschaftliche Betrachtung des elektrischen Rauchens in den Vordergrund. Das Argument lautet: E-Zigaretten FaktenEs seien noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zur E-Zigarette durchgeführt worden und es sei unklar, wie sich das elektrische Rauchen und der Hauptbestandteil der elektronischen Zigarette, das Propylenglykol, auf den Körper auswirken.

Auch diese Behauptung trifft nicht zu. Es ist zwar so, dass es noch keine Studien über die Elektro-Zigarette gibt, aber daraus kann man nicht schließen, dass sie schädlich für die Gesundheit ist. Rein logisch betrachtet kann die E-Zigarette nicht so schädlich wie die Tabakzigarette sein, da sie weder Tabak enthält noch irgendetwas verbrennt. Sie basiert auf dem Stoff Propylenglykol. Dieser Stoff ist in zahlreichen Lebensmittel und Kosmetikartikeln enthalten, zum Beispiel in Sirup, Cremes und Lotions. Daher kann man davon ausgehen, dass das Propylenglykol auch in der elektrischen Zigarette keinen negativen Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Auch gibt es mittlerweile Studien die dies belegen, jedoch weigert man sich diese offiziell anzuerkennen. Es scheint fast so, als hätte die Gesetzgebung gewisse Hintergedanken die sich nicht um die Gesundheit des Verbrauchers drehen.

Meisten Vorwürfe ohne Basis

Insgesamt wird also deutlich, dass sich noch viele Mythen und Unwahrheiten um das Thema ranken. Es ist weder so, dass die elektrische Zigarette Tabak enthält noch dass sie Krebs oder andere Krankheiten verursacht, wie es die Tabakzigarette tut. Zudem ist sie mittelfristig weitaus preiswerter als die normale Zigarette. Auch der Wirkstoff Propylenglykol kann als unbedenklich angesehen werden. Insofern haben die Behauptungen, die die elektrische Zigarette als gefährlich einstufen, keine Grundlage.

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Ein Kommentar zu “Vorwürfe und Fakten zur E-Zigarette”

  1. Winskowski, Barbara sagt:

    Hallo,
    ist doch klar, dass alle Politiker und natürlich auch die Zigarettenindustrie gegen die eZigaretten sind, es entfallen doch die Tabaksteuer und dadurch auch die Merhwertsteuer die nunmal auf jeder Zigarettenschachtel mit berechnet wurde. Wir haben mal ausgerechnet, dass eine Schachtel Zigaretten ca. um die 1,80 euro kostet, der Rest sind Tabak- und Mehrwertsteuer.
    Kein politiker interessiert sich für die Gesundheit unseres Volkes, es ist nur die Steuereinbuße, die hat Vorrang. Aber keine Angst liebe Politiker sollte sich die elektrische Zigarette durchsetzen, werdet ihr euch bestimmt hierfür eine Steuer einfallen lassen. Schließlich stehen bald bestimmt wieder Erhöhungen an, usw.
    Viele Grüße
    Barbara Winskowski

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