Nikotinpflaster: Der beliebte Nikotinersatz im Blick

Nikotinpflaster

Für den angehenden Nichtraucher ist die Entwöhnung vom Nikotin eine oft besonders schwierige Angelegenheit. Schließlich hat sich der Organismus nach Jahren des Rauchens an den Stoff gewöhnt, die körperlichen Entzugserscheinungen fallen dann unter Umständen sehr stark aus. Kopfschmerzen, Schlafstörungen und die typischerweise erhöhte Reizbarkeit belasten die Betroffenen ungemein und auch ihre Umgebung leidet mit. Um dem zu begegnen bietet sich der Einsatz eines Nikotinpflasters an.

Diese kleinen Hilfsmittel versorgen den Körper mit einer gewissen Dosis an Nikotin, erleichtern dadurch den Entzug und vermeiden zugleich die gefährlichen Verbrennungseffekte des Tabakrauchens.

Anwendung eines Nikotinpflasters

Als Membranpflaster erhältlich werden die Präparate auf die Haut geklebt und je nach Dosis nach einer gewissen Zeit wieder entfernt. Meistens hält ihre Wirkung zwischen 16 und 24 Stunden, wodurch sie sich sehr gut in den Alltag integrieren lassen.

Die Dauer der Anwendung orientiert sich dabei an der Stärke des bisherigen Konsums. Ein Gespräch mit dem Arzt oder Therapeuten gibt darüber weiteren Aufschluss. Über mehrere Monate angewandt, wird die Dosis immer mehr reduziert, der Drang des Körpers nach Nikotin nimmt spürbar ab und die Entwöhnung wird spürbar erleichtert.

Hinweise

Nikotinpflaster sind in der Regel nicht wasserfest und sollten vor dem Baden entfernt werden. Darüber hinaus verbietet sich die anderweitige Aufnahme von Nikotin, da es sonst zu einer gefährlichen Überdosierung kommen kann. Auch sollten Menschen, die an Leber- oder Nierenschäden leiden oder andere chronische Erkrankungen haben, auf den Einsatz des Pflasters verzichten, die Gefahr einer Schädigung ist bei ihnen durchaus vorhanden.

Zugegeben, der Körper erhält durch das Pflaster eine hohe Dosis an Nikotin, die ganz sicher nicht sonderlich gesund ist. Auf der anderen Seite erleichtern die Pflaster den Entzug ungemein, auch wenn sie keinen Schutz vor einem eventuellen Rückfall bieten. Deshalb sollten angehende Nichtraucher während ihrer Entwöhnung unbedingt eine Verhaltenstherapie absolvieren, um die kritischen Momente des Alltags, die bisher stets von der Kippe begleitet wurden, zu verstehen und künftig zu vermeiden.

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