eGo-T: Einfache Tricks gegen Anfängerfehler

eGo-T Anfängerfehler

Zweifellos ist die eGo-T momentan die ausgereifteste elektronische Zigarette, die auf dem Markt erhältlich ist. Doch wie bei allen Spitzenmodellen eines bestimmten Produkts helfen ein paar Tipps, um das edle Gerät auch richtig zu nutzen und die Vorzüge in vollem Umfang zu genießen. An den richtigen Schaltpunkt eines Porsche muss man sich eben auch erst herantasten, und eine Hilti bohrt die geraden Löcher auch nicht automatisch. So können auch mit der eGo-T ein paar einfache Anfängerfehler das geschmackvolle Dampfen verderben. Wie so oft liegt das zunächst einmal nicht am Gerät, sondern am Menschen, der es benutzt. Insbesondere Stressraucher müssen da ein paar Gänge runterschalten. Echtes Dampfen geht nur über den soften, langsamen Zug.

Die richtige Zugtechnik macht den Unterschied

Dampfen sollte eigentlich immer ein entspannter Genuss sein. Wer hektisch an dem Mundstück zieht, begeht den Kardinalfehler eines typischen Beginners. Denn die Folge von vielen kurzen, heftigen Zügen schmeckt man sofort. Das Liquid fließt unverdampft in das Mundstück, trifft voll auf die Geschmacksnerven. Und die pure, konzentrierte Flüssigkeit ist nun wahrlich kein Hochgenuss. Bei nervösen Zügen tritt das Liquid nicht nur aus dem Mundstück aus. Auch am Gewinde bildet sich ein öliger Film, der ein untrügliches Zeichen falscher Zugtechnik ist.

Dazu ein kurzer Exkurs in die Technik des Dampfens: Durch Drücken des Schalters an der eGo-T wird der Verdampfer aktiviert. Beim Ziehen entsteht ein leichter Unterdruck, der das Liquid zum Verdampfer leitet. Kurze, heftige Züge produzieren (zu) viele Unterdruckstöße. Die Flüssigkeit kann nicht mehr vollständig verdampfen und sucht sich einen anderen Weg – unverdampft ins Mundstück oder durch das Gewinde. Klar, dass das schnell erlernt werden kann. Schließlich hätten die eZigaretten sonst nicht einen solchen Siegeszug in der Rauchergemeinschaft ausgelöst.

Die drei grundlegenden Tipps zur Zugtechnik

  • Langsam und ohne Hektik an der eGo-T ziehen. Dampfen bedeutet „easy going“ – Dampfen bedeutet genießen.
  • Damit etwaige Restflüssigkeit vorverdampft werden kann, die Auslösetaste schon einen Bruchteil einer Sekunde vor dem Zug drücken.
  • Ein bis zwei kurze Vorzüge bei dauerhaft gedrückter Auslösetaste können das sogenannte „Versiffen“ des Verdampfers ebenfalls verhindern.

Das Risiko der Verschleißteile

Unterschiede eGo-T Typen A, B und C

Die eGo-T gibt es inzwischen in drei verschiedenen Ausführungen, den unterschiedlichen Typen A, B und C. Der Typ A unterscheidet sich von Typ B hauptsächlich durch einen stärkeren Akku. Die neueste eGo-T C zeichnet sich vor allem durch ihr neues Verdampfer Wechselsystem aus, bei dem nur noch das eigentliche Verdampferelement getauscht wird, was den Betrieb dieser eGo-T Zigarette noch günstiger macht.

Akkus und die Ausschlussklausel

Die Akkus von allen drei Typen können untereinander getauscht werden. Damit sind auch schon die beiden kritischen Bauelemente benannt: der Akku und der Verdampfer. Der Akku ist dabei in der Regel wesentlich langlebiger. 300 Ladezyklen sollten möglich sein. Aber auch das ist nicht gewährleistet. Auf den Akku gibt es in den meisten Geschäften und im Internet eine Garantie von einen bis drei Monate. Dabei heißt die verbraucherunfreundliche Ausschlussklausel aber meist: ausgenommen Verschleiß und natürliche Abnutzung.

Und so ein Akku kann auch schon mal nach einem Monat „verschlissen“ sein. Ganz sicher hält kein Verdampfer so lange. Nach drei bis vier Wochen hat der in der Regel ausgedampft. Leider kann das Ganze auch viel schneller gehen. Durch ein regelmäßiges Bad in hochprozentigem Alkohol kann die Lebensdauer des Verdampfers aber durchaus verlängert werden.

Die perfekte Grundausrüstung für Beginner

Dampfen ist deutlich billiger als Rauchen. Das ist eindeutig. Selbst sehr restriktive Schätzungen gehen davon aus, dass Dampfer gegenüber Rauchern die Hälfte des Geldes einsparen können. Das soll nicht heißen, dass das Dampfen billig ist. Für eine solide Grundausrüstung werden schon so um die 100 Euro fällig.

Ein guter Berater im E-Zigaretten-Store wird seinem Kunden immer raten, ein Doppel-Set zu kaufen. Je nach Typ kann das auf zwei Weisen genutzt werden. Dampfer, die auf Nummer sicher gehen wollen, sehen die zweite eGo-T als notwendige Reserve. Wenn ein Teil des elektronischen Gerätes seinen Geist aufgibt, kriegt man diese, zum Beispiel nachts, (noch) nicht an der nächsten Tanke. eGo-T Typen UnterschiedeAlso sollte jedes einzelne Teil auf Reserve liegen. Der andere Typ nutzt beide E-Zigaretten parallel. Das hat den charmanten Vorteil, zwei verschiedene Geschmacksrichtungen an Liquid im Wechsel dampfen zu können. Und wenn eine elektronische Zigarette, oder eines der Bausteine, abstürzt, bleibt bis zum nächsten Tag ja immer noch die zweite eGo-T.

Über eines sollten sich Anfänger in Sachen Dampfen aber von vornherein im Klaren sein: Die elektrische Zigarette ist ein Verschleißgerät, das in seinen Einzelteilen Stück für Stück ersetzt werden muss. Die 100-Euro-Anfangsinvestition sieht idealerweise so aus: Das Doppel-Set eGo-T mit Ladegerät und mehreren Tanks, ein weiterer Reserveakku, zwei Reserveverdampfer und vier bis fünf Liquids nach Geschmack.

Zwei ganz typische und lustige Anfängerfehler

  • Die eGo-T verfügt über einen Ausschalter, damit die Flüssigkeit, zum Beispiel beim Transport, nicht durch ungewolltes Drücken des Einschaltknopfes austreten kann. Fünf Mal muss der Knopf zum Ein- bzw. Ausschalten gedrückt werden. Ist die eGo-T ausgeschaltet, kommt natürlich auch kein Dampf.
  • Damit überhaupt Liquid verdampft werden kann, muss der Tank bei der ersten Benutzung mit dem integrierten Dorn aufgestochen werden. Ansonsten gibt es auch keinen Dampf.

Verfasst von Gröj Eklib

Anfängerfehler bei der Verwendung der eGo-T

Elektrische Zigarette

Mehr zum Thema:


Sie können uns einen Kommentar hinterlassen.

4 Kommentare zu “eGo-T: Einfache Tricks gegen Anfängerfehler”

  1. Giesela Franck sagt:

    Die richtige Zugtechnik ist wirklich das Entscheidende. Wer sich daran aber nach kurzer Zeit gewöhnt hat, weiß es zu schätzen, dass eine E-Zigarette in aller Ruhe gedampft wird und nicht hastig.

  2. Rene Hoppe sagt:

    Hallo!

    Ich habe auch noch einen Anfängerfehler. Der Akku sollte aufgeladen sein, bevor versucht wird eine E-Zigarette zu qualmen (ja, das ist mir passiert!).

    Grüße

    Rene Hoppe

  3. Marlene H. sagt:

    Hallo,

    Aller Anfang ist schwer, hat mal jemand gesagt. Das eine E-Zig anders „gedampft“ wird als eine „herkömmliche“ Zigarette, versteht sich fast von selbst. Absaufen oder nicht geladener Akku (haha), werden wohl kaum Gründe sein, es gleich nach dem ersten Testen wieder aufzugeben!

    Marlene

  4. Kalle sagt:

    Ich glaube kaum, dass ein E-Zig-Beginner gleich nach dem ersten Mal „absaufen“ aufgeben wird. Nach dem ersten verkehrten Zug wird ganz schnell klar, wie z. B.: eine eGO gedampft werden muss. Langsam und genussvoll. Auch das ist für mich ein guter Grund für den Umstieg gewesen!

Kommentar schreiben