E-Zigaretten Modelle: Von Einweg bis Luxus

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Wer die Angebote von Elektro-Zigaretten in den diversen Internetshops vergleicht, kann schnell den Überblick verlieren. Doch dieser erste Eindruck täuscht. Denn häufig können die verschiedenen elektrischen Zigarettentypen in ein paar Grundmodelle klassifiziert werden. Jedes Grundmodell für sich genommen hat bei den verschiedensten Herstellern und Shops einen sehr ähnlichen, wenn nicht gar identischen Aufbau – nur die Typenbezeichnung lautet vielfach anders. So heißen die kleinsten elektrischen Zigaretten bei dem einen Hersteller „ultra slim“, bei einem anderen „super mini“ oder „micro“.

Gleicher Aufbau, unterschiedliche Typenbezeichnung

Dieses Wirrwarr zieht sich durch die gesamte Produktpalette von Modell zu Modell. Das ist für den Einsteiger erst einmal nur ärgerlich. Ist aber für den fortgeschrittenen Dampfer ebenso unerfreulich, weil er nicht immer sofort erkennen kann, ob einzelne Bauteile verschiedener Hersteller miteinander kompatibel sind.

Startersets sind im Handel zwischen 50 und 80 Euro erhältlich. Je ausgefeilter die Technik, desto höher ist natürlich auch hier der Preis. Sollte man denken, ist aber nicht so. Tatsächlich ist in den teureren Sets meist Ersatz für die Verschleißteile wie Akku oder Verdampfer enthalten. Meist gibt es auch mehr Depots oder zusätzliche E-Liquid Sorten.

Elemente einer E-Zigarette

Jetzt sind auch schon einige grundlegende Elemente einer elektrischen Zigaretten genannt. Etwas später der Aufbau eines Modells, das dem einer normalen Tabakzigarette entspricht. E-Zigaretten TypenAlle aufgeführten einzelnen technischen Einheiten sind in sämtlichen Produkten zum E-Dampfen eingebaut – nur eben unterschiedlich raffiniert.

Wichtig ist zu wissen, dass manche Teile nach einiger Zeit verschlissen sind. Gute Akkus haben meist eine maximale Lebensdauer von einem viertel bis zu einem halben Jahr. Gut gepflegte Verdampfer können doppelt so lange halten. Beides sind Richtwerte. In Internetforen wird auch darüber berichtet, dass Akkus schon auch nach einigen Wochen ihren Geist aufgegeben haben.

Hier der angekündigte Aufbau: Von außen betrachtet, ähnelt eine elektronische Zigarette ihrem Vorbild mit dem Tabak schon sehr. Bei der elektronischen Zigarette simuliert eine Leuchtdiode die Glut. In dem langen weißen Teil befindet sich statt Tabak der Akku. Der sonst übliche Filter dient bei der E-Zigarette als Aroma-Depot in dem sich die Verdampfereinheit und die Vlieskammer befinden. Bei einem solch doch einigermaßen aufwendigen Aufbau wird gleich klar, dass die „Erste“ ein wenig teuerer ist, als ein Päckchen herkömmlicher Zigaretten. Je nach Modell kann der Aufbau selbstverständlich deutlich abweichen.

Typen von elektrischen Zigaretten

Um dem Umsteiger von der Tabakzigarette den generellen Überblick zu erleichtern, sollen hier die wichtigsten Modelle kurz genannt und später ausführlicher beschrieben werden:

  • Einweg-E-Zigarette
  • Micro-E-Zigarette
  • Mini-E-Zigarette
  • Pen-Modelle
  • 510-Modelle
  • eGo-Modelle
  • E-Zigarren
  • E-Pfeifen

Typen Modelle elektronische Zigaretten

Generell kann gesagt werden, je weniger die elektronische Zigarette dem Tabakvorbild ähnelt, desto besser sind Komfort, Geschmack und Dampf. E-Zigaretten ArtenDas hat einen ganz einfachen Grund. In so einer E-Zigarette sitzt schon eine kleine Nebelmaschine. Je weniger Platz für die einzelnen technischen Bestandteile vorhanden ist, desto weniger leistungsfähig sind diese dann auch.

Wenn in die Ausmaße einer normalen Tabakzigarette ein Akku, Verdampfer und Depot eingebaut werden, müssen alle Einzelteile zwangsläufig schlechter abschneiden als ihre größeren, ausgereiften Brüder in den eGo-Modellen oder in denen einer Zigarre oder Pfeife. Konkret heißt das:

Kleinere Akkus müssen häufiger aufgeladen werden. Kleinere Verdampfer erzeugen schlechteren Dampf und vermitteln keinen ausgezeichneten „Rauchgenuss“. In kleinen E-Zigaretten stecken Wattedepots statt komfortabler Tanks. Welches Modell für den Dampfer die richtige Wahl ist, hängt natürlich auch von der Intensität der täglichen Nutzung ab. Unter diesen Gesichtspunkten sollen hier die unterschiedlichen Modelle näher beschrieben werden.

  • Einweg-E-Zigarette
  • Der Name sagt es ja schon, dieses Modell ist ein Wegwerfprodukt. Akku, Verdampfer und Depot sind so konzipiert, dass sie nach ca. zehn bis zwölf Zigarettenlängen den Geist aufgeben. Einweg-E-Zigaretten sind das, wie sie auch von einigen Herstellern genannt werden: Test-E-Zigaretten für Neugierige. Der Spaß oder die erste Erfahrung mit der elektronischen Zigarette kostet zwischen acht und zehn Euro.

  • Micro-E-Zigarette
  • Sie ist rund neun Zentimeter lang und damit das kleinste aller Modelle – knapp neun Zentimeter. Alle oben genannten einschränkenden Eigenschaften treffen auf dieses Modell, das auch „super mini“ oder „ultra slim“ genannt wird, am stärksten zu. Sie ist entweder für Wenigdampfer, die den seltenen Genuss suchen, oder für Dampfer, die eine wie „echt“ wirkende Zigarette zwischen den Fingern halten wollen, geeignet.

  • Mini-E-Zigarette
  • Diese E-Zigarette ist ca. 1,5 Zentimeter länger als ihre kleinste Schwester. Die Problematik rund um Akku, Verdampfer und Depot nimmt mit der Länge der Zigarette leicht ab. Wer kontinuierlich mehr als 15 Zigaretten am Tag raucht, kommt ohne einen Zweitakku aber auch mit diesem Modell nicht aus.

  • Pen-Modelle
  • Auch hier sagt der Name schon viel über das Modell aus. Es gleicht einem stylischen Kugelschreiber. Sie sind schon deutlich länger als eine normale Zigarette und auch schon von Weitem optisch von dieser unterscheidbar. Zielgruppe: Durchschnittsraucher.

  • 510-Modelle
  • Sie sind mit den Pen-Modellen vergleichbar. Manche Kenner bewerten beide Modelle sogar als gleiche Modellreihen. Moderne 510er verfügen aber über einen leistungsstärkeren Akku (teilweise auch manuell) und haben, wenn es 510-T-Modelle sind, einen Tank als Depot eingebaut. Durchschnittsraucher (ca. 15 – 20 Zigaretten täglich) sollten damit locker über den Tag kommen.

  • eGo-Modelle
  • Bei dieser Ausführung erinnert fast nichts mehr an eine klassische Zigarette. Ein Vergleich ist eher mit einer verlängerten Zigarettenspitze, wie sie in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts modern waren, zu ziehen. Weil das System am ausgereiftesten ist, verkauft sich diese Modellreihe zurzeit am besten. Es gibt Akkus mit bis zu 1.300 Milliamperemeter (zum Vergleich Mini-E-Zigaretten: 300 mAh).

  • E-Zigarren
  • Die elektronischen Zigarren vereinen zwei Vorzüge in einem Dampfer. Sie bieten genug Platz für ausgereifte Technik und sehen dem Original sehr, sehr ähnlich. Nur am Mundstück unterscheiden sie sich. Während dem Original das typische V in die runde Seite geschnitten wird, besitzt die elektrische Zigarre ein Mundstück. Mit dem großen Depot und den starken Akkus sollten auch Vieldampfer über den Tag kommen. Die Verdampfer produzieren ordentlich Dampf, eben wie es sich für eine richtige Zigarre gehört. Das hat nicht nur optische Vorteile. Der Dampf entwickelt vollstes Aroma. Der Geschmack der gewählten Liquid wird voll ausreizt. Vielraucher und Genießer kommen mit der E-Zigarre zu 100 Prozent auf ihre Kosten.

  • E-Pfeife
  • Genießer und Vielraucher können aber auch zur elektronischen Pfeife greifen. Denn die E-Pfeife ist das voluminöseste Produkt zum E-Dampfen. Die elektronische Pfeife ist mit etwas Abstand kaum von einem Tabakmodell zu unterscheiden. Zum Aufbau: Der große Akku sitzt da, wo am meisten Platz ist, im Pfeifenkopf. Trotzdem bleibt noch genügend Platz für ein ausreichendes Depot. Kein anderer elektronische Dampfartikel produziert so viel und so aromatischen Dampf wie die E-Pfeife. Sie vereint also einen edlen Look mit dem größten Dampfvergnügen. Muss hier jetzt noch geschrieben werden, dass die elektronische Pfeife natürlich etwas für absolute Genießer ist???

Guter Rat zur Anschaffung

Wer nicht unbedingt den nahezu originalen Look einer normalen Tabakzigarette wünscht, sollte sich gedanklich von den micro- oder mini-E-Zigaretten verabschieden. Sie hinken den größeren Modellen in Sachen Technik, Bequemlichkeit und vor allem auch beim Geschmack deutlich hinterher. Und die ausgereifteren Modelle sind meist auch nicht teurer.

Das gilt erst recht, wenn man bedenkt, das zum Beispiel die Akkus der kleineren elektrischen Zigaretten häufiger gewechselt werden müssen (wenn am Tag doch mehr als die sechs bis acht Zigaretten gedampft werden). Dass sich die kleinen oder größeren Modelle in der Regel preislich nicht einmal unterscheiden belegt folgendes Beispiel: Rund 80 Euro kostet das erweiterte Einstiegsset sowohl für eine mircro-E-Zigarette als auch für ein eGo-Modell. Es besteht jeweils aus zwei Akkus, einer Verdampfereinheit, zehn Depots, Ladegerät, USB Adapter und Etui.

Warum also bei gleichem Preis auf die ausgereiftere Technik verzichten? Da kann als einziges Argument wirklich nur der fehlende Zigaretten-Look herhalten. Zumindest als Zweitgerät sollte jedoch eine elektronische Pfeife in Erwägung gezogen werden. Die kostet im Set nahezu das Doppelte. Dafür sind in diesem Paket neben dem üblichen Zubehör aber auch vier Akkus, zwei Verdampfer, zwei Mundstücke und drei Tanks enthalten.

Verfasst von Gröj Eklib

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8 Kommentare zu “E-Zigaretten Modelle: Von Einweg bis Luxus”

  1. amucha sagt:

    Hi!
    Auf der Seite http://die-e-zigarette.com/e-zigaretten-modelle/
    ist die Übershrift in dem Bereich unterhalb des Pfeifenfoto für “Pen-Modelle:”
    nicht den anderen Überschriften angepasst.
    Beachten Sie, dass diese Überschrift mehrfach vorkommt, aber nur an einer Stelle die Auszeichnung fehlt.

  2. Alex sagt:

    Hallo Amucha,

    vielen Dank! Der Formatierungsfehler wurde soeben behoben.

    Viele Grüße aus Tirol,

    Alex von Die E-Zigarette

  3. Gerd Brauch sagt:

    Das ist wirklich nett amucha!
    Ich für meinen Teil habe mehr auf den Inhalt geachtet. Habe mal mit den Einweg E Zigaretten angefangen, ist am Ende aber wirklich nur ein Test und kostet mehr als das Rauchen von echten Glimmstängeln. Bin dann auf die eGo Modelle gestoßen und die helfen mir wirklich das Rauchen zu reduzieren. Ich kann diese nur Empfehlen!

    Gerd

  4. Horst sagt:

    Coole Auflistung, da kann amn auf jedem Fall nicht ganz so viel falsch machen am Anfang. Ich bin leider mit einer viel zu kleinen E-Zigarette auf die Schnauze gefallen und habe dann eine X09 gekauft, die säuft zwar viel aber dampft wie eine Lock.

  5. Müller M sagt:

    Seit 2 Wochen rauche ich die E-Ziggi, bin angenehm überrascht,
    das Nikotin in den Liquid , reicht aus um das Verlangen nach Tabakzigaretten zu
    ersetzen. Im Endeffekt ist das gleich wie Nikotinpflaster oder
    Nikotinkaugummies!!! Eine Suchtverlagerung ohne Teer!!!
    Was nun aus der Tabaklobbi wird?
    Ob es eine Steuer für Liquids gibt?
    Warten wir es ab …
    Bin begeistert von der elektrischen Zigarette m.m.

  6. Heiko Laub sagt:

    Hallo zusammen,
    @Mueller M.- hehehe…kann mir auch gut vorstellen, wenn unsere Gemeinde der „nichtqualmenden Raucher“ weiter anwächst, dass die Tabaklobby etwas dagegen unternehmen wird und muss. Spätestens dann kommt die „Anti-Tabak“-Steuer auf E-Zigaretten oder vielleicht eine gesonderte Regelung für die Akkus …lol…
    Gruß
    Heiko

  7. Gunnar sagt:

    Guten Tag,

    Als Pfeifenraucher, muss ich leider sagen, das eine E-Pfeife absolut kein Ersatz ist, fuer zum Beispiel eine gute Jeppesen-Pfeife. Zumal mir noch nicht einleuchtet, wie ich eine E-Pfeife einrauchen koennte?!

    Gunner

  8. Mila M. sagt:

    Super Auflistung, vielen Dank!
    Habe mir eine hochwertige Ego-C bestellt, die ist eine Weiterentwicklung der Ego-C, bessere Dampfleistung und ganz neu – ein Wechselverdampfer-System!
    Hoffe ihr macht auch bald einen Test mit einem Ego-C-Modell!

    Danke,
    Mila

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