E-Rauchen: Wertvolle Tipps für den Umstieg zum Dampfen

E-Rauchen Umstieg

Wer schon dampft, weiß es. Denn wer schon dampft, der hat wahrscheinlich die gleichen Anfängerfehler gemacht wie meisten Umsteiger. Dabei sind diese Irrtümer ganz leicht zu vermeiden. Der größte Fehler besteht nämlich in der Annahme, dass das Rauchen und Dampfen eins zu eins vergleichbar ist. Das fängt schon bei Optik an. Denn viele, die aufs Dampfen umsteigen, wollen etwas zwischen den Fingern halten, das den herkömmlichen Zigaretten gleicht. Da greifen die Umsteiger gern zur Mini- oder Mikro E-Zigaretten. Die sehen einer Tabakzigarette sehr ähnlich: Weiße Hülse, bräunlich gelber Filter und wenn man daran zieht, glimmt an der Spitze sogar eine Glut auf. Doch mit diesen Geräten kann einfach kein echter Dampfgenuss aufkommen. Und diese elektronischen Zigaretten sind im Vergleich zu echten (guten) E-Zigaretten auch noch exorbitant teuer.

Einweg-E-Zigaretten nur für den einmaligen Test

Wer das Dampfen bzw. E-Rauchen einfach einmal ausprobieren möchte, der kann sich eine dieser Einweg-Dampfer anschaffen. Aber: leider auch schnell wieder in den Sondermüll geben. Zu mehr als einem Test taugen die „Kleinen“ nämlich nicht. Mit mindestens 10 Euro sind sie zum einen ausgesprochen teuer. Zweitens ist der Akku sehr schnell aufgebraucht. Im Vergleich zur analogen Zigarette hält die Einweg-E-Zigarette nur ungefähr eine halbe Schachtel lang. Und, das ist das Wichtigste, den wirklich richtigen Dampf entfachen solche Minis auch nicht. Das gilt auch für Minis oder Mikros.

Kurzum: Umsteiger erhalten für viel Geld nur einen ungefähren (schlechten) Eindruck davon, was richtiges Dampfen wirklich ausmacht. Deshalb dazu folgender Tipp: Wer wirkliches Dampfen erleben möchte, sollte bei Bekannten, die bereits umgestiegen sind, einige genüssliche Züge an einer eGo-T machen. In den meisten Sets dieser Ausführung sind auch Überstülper für das Mundstück vorhanden. So kann ganz hygienisch getestet werden, wie das Dampfen tatsächlich funktioniert und ob es einem persönlich gefällt.

Wer umsteigen will, muss das Dampfprinzip kennen

Um alles besser rund um den Wechsel zum Dampfen zu verstehen, muss an dieser Stelle erst einmal der Aufbau einer wirklich gut funktionierenden elektrischen Zigarette erklärt werden:

  • Der Akku
  • Den gibt es bis zu 1.300 Milliamperemeter (zum Vergleich Mini-E-Zigaretten: 300 mAh). Damit kommen ehemals starke Raucher auch schon fast zwei Tage ohne Nachladen über die Runden.

  • Der Tank
  • Darin lassen sich, im Gegensatz zu veralterten Wattedepots, problemlos immer wieder unterschiedliche Liquids befüllen. Das Liquid fließt geregelt. Und zwar nur dorthin, wohin es auch fließen soll, in den Verdampfer.

  • Der Verdampfer
  • Das ist das Herzstück der elektrischen Zigarette. Es ist eine Art Nebelmaschine. Dieser Vergleich ist tatsächlich zutreffend. Denn das Grundprinzip wurde von einer Vernebelungstechnik aus der Traumfabrik Hollywood übernommen. Bei den E-Ziggis wird auf einer kleinen Heizspirale das Liquid verdampft.

  • Das Liquid
  • Dabei handelt es sich um eine Flüssigkeit, die es in den unterschiedlichsten, sehr vielfältigen Geschmacksrichtungen gibt.

E-Rauchen mit der eGo-T

Tabakzigarette E-Zigarette Umstieg

Wer diese technischen Feinheiten kennt, dem sollte eigentlich schnell klar werden, dass eine wirklich komfortable E-Zigarette einer herkömmlichen Zigarette im Aussehen nicht ähneln kann. Dazu ist in den rund 10 Zentimeter kurzen Stäbchen schlicht zu wenig Platz. Umsteiger auf das E-Rauchen sollten sich also von dem Gedanken, dass die E-Zigarette ihrer alten Tabakzigarette optisch möglichst 1:1 gleicht, rasch verabschieden.

Die eGo-T sieht eher wie eine verlängerte Zigarettenspitze aus, wie sie in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts modern waren. Sie ist etwas dicker und bietet damit viel Platz für einen großen Akku. Dafür gibt es zwei verschiedene Größen. Klar, dass der Akku mit der längeren Laufzeit auch größer ausfällt.

Das Modell eGo-T ist seit 2010 auf dem Markt und wurde seitdem immer wieder verbessert. Inzwischen ist der dritte Typ entwickelt worden, der noch kostengünstiger ist. Die neueste eGo-T „C“ zeichnet sich vor allem durch ihr neues Verdampfer-Wechselsystem aus, bei dem nur noch das eigentliche Verdampferelement getauscht wird.

Die drei Typen im Überblick (alle drei mit Tanksystem)

  • eGo-T Modell A
  • Normaler Akku und Verdampfer. Das sollte für einen Ex-Raucher für 20 Zigaretten reichen.

  • eGo-T Modell B
  • Der Akku ist deutlich stärker – Verdampfer ist gleich. Damit sollten eigentlich zwei Tage ohne Nachladen gedampft werden können.

  • eGo-T Modell C
  • Im Unterschied zu A oder B kann die eigentliche Verdampfereinheit auch noch einzeln gewechselt werden.

Einige Tipps für Umsteiger

Vor der Erstbenutzung sollte der Verdampfer einmal kräftig durchgeblasen werden. Dazu an der Gewindeseite, da wo meistens das Logo des Herstellers steht, mehrfach kräftig pusten. Dazu sollte ein nicht fusselndes Tuch (Kleenex oder Ähnliches) vor die andere Seite gehalten werden.

Darauf achten, dass der Tank auch tatsächlich durchstoßen wird. Im Verdampfer befindet sich ein kleiner Dorn, der den Tank öffnet. Nur so kann das E-Liquid auch wirklich fließen.

Der Verdampfer sollte sich vor der Erstbenutzung auch wirklich mit Liquid füllen können. Deshalb nach Öffnung des Tanks (wie oben beschrieben) den Verdampfer für ca. 10 Minuten mit der Gewindeseite nach unten hinstellen. So kommt das Liquid und damit die Geschmacksnote direkt beim ersten Zug auch richtig an.

Verfasst von Gröj Eklib

Elektrische Zigarette

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5 Kommentare zu “E-Rauchen: Wertvolle Tipps für den Umstieg zum Dampfen”

  1. Ralf Schock sagt:

    Guten Morgen!

    Ich hatte das Glück, dass ich eine kostenlose Mini-Zig und eine kostenlose eGO-T austesten konnte, als ich umgestiegen bin. So war die Entscheidung mir gleich eine eGo zu kaufen, um einiges leichter. Mein Tipp für alle Anfänger. Vergesst die Mini-Zigs. Sind wirklich nur teuer und vermitteln nicht im geringsten den „Dampf-Genuss“ einer guten eGO!

    Ralf Schock

  2. Roland Wolf sagt:

    Das Ausprobieren ist die eine Seite. Logisch, dass man lieber erst einmal billig testen will, bevor ein Hunni in eine E-Zigarette investiert wird, die hinterher dann in der Schublade liegt. Lieber im Bekanntenkreis einmal nachfragen, ob nicht mal ein Zug mitgedampft werden kann.

    Roland

  3. Lothar L. sagt:

    Da ich nun beschlossen habe umzusteigen, werde ich mich wohl für die Ego-C entscheiden. Der Preisunterschied zur B ist kaum erwähnenswert, bis gar nicht vorhanden.

    Danke für die Tipps!

    Lothar

  4. R. Knaack sagt:

    Wie man es am Ende ausprobiert, ist ziemlich egal. Ich für meinen Teil kenne kaum einen, der das Dampfen getestet hat und danach nicht umgestiegen ist. Die Vorteile überwiegen einfach!

    Rainer Knaack

  5. Tina sagt:

    Hallo!
    Ich bin nun schon seit einigen Jahren bei der E-Zigarette. Die Entwicklung ist gut vorangegangen. Wenn ich noch an meine erste E-Zig denke … die war wohl eher ein schlechter Witz!
    Grüße
    Tina

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